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März 2003 Costa Brava & Costa Dorada
letzte Aktualisierung am 11 Februar 2004

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Es geht weiter!

Nachdem wir einen geruhsamen Winter in L'Estartit verbracht haben, sind wir nun am 28.02.2003 weitergesegelt in Richtung Süden. Unser erstes Ziel war St. Feliu de Goixols. Hier konnten wir den Karneval miterleben. Eine sehr interessante Mischung aus Karneval in Rio und einem Rosenmontagsumzug in Köln.

Leider bietet der Hafen im Winter nichts Aufregendes. Sämtliche Schwimmstege und Moorings sind abgebaut. Elektrizität und Wasser gibt's auch nicht, was für uns kein Problem war, da beides in ausreichenden Mengen vorhanden war. Anker werfen im Hafenbecken war natürlich verboten. Also lagen wir längsseits an der Fishermans Peer und hatten zwei Tage mit beachtlichem Schwell im Hafen zu kämpfen, der auch ein vernünftiges und gesundes Schlafen verhinderte. Also sind wir schon am Sonntag morgen wieder in Richtung Barcelona weitergefahren. Später haben wir noch festgestellt, dass zwei Fender den Aufenthalt nicht überstanden haben, wodurch das kostenlose Liegen dann auch wieder ausgeglichen war.

Eigentlich wollten wir dann nur bis Blanes weiterfahren und erstmal richtig ausschlafen ( nicht gerüttelt ), aber der Hafen war bis zum Bersten voll. Also weiter nach Arenys de Mar. Hier fanden wir auch wieder Platz. Es ist erstaunlich, wie erholsam ein Schlaf ohne Schwell sein kann. Da der Ort nichts weiter bietet, ging es am nächsten Morgen gleich weiter nach Barcelona. Als Erstes in den Port Olympico.

In Port Olympico findet der zahlungskräftige Tourist erstmal alles, was der Magen begehrt direkt am Kai. Rund um das Hafenbecken sind nicht weniger als 44 Restaurants geöffnet. Einen Supermarkt findet man etwas abseits, aber bequem zu Fuß zu erreichen. Das Drumherum erinnert an  ein typisches Geschäftsviertel. Nichts für uns und deshalb verholen wir uns in den 2. Hafen von Barcelona - Port Vell.

Da der Wind genau aus Südwest kommt und die Reede vor Barcelona voll von Berufsschiffen ist benötigen wir, da wir die Strecke auf jeden Fall ersegeln wollen, fast 3,5 Sunden. Die Strecke beträgt normalerweise etwa 7 NM, gefahren sind wir 16 NM. Wer wie wir eine Masthöhe von 17,5 m über Wasser hat und ein Hafenhandbuch aus Spanien in dem die Brückendurchfahrt mit 17,5 m angegeben ,ist kann beruhigt auf die Brücke zuhalten, am Pfeiler steht 18,50 m. Wer wie wir Mittags einläuft, und per Funk versucht Port Vell zu erreichen stößt auf taube Ohren bzw. ausgeschaltete Funkgeräte. Deshalb ist es besser gleich auf Canal 16 Barcelona Portcontrol zu kontaktieren oder direkt durchzufahren. Den Meldesteiger für Port Vell findet man dann direkt an der Tankstelle an Steuerbord. Ab 16.00 Uhr ist die Capitania wieder besetzt und man bekommt einen Platz zugewiesen. Die Liegegebühren sind hier im Gegensatz zu Port Olympico ausgesprochen human.

Hier findet man auch eine Menge Überwinterer aus der Ganzen Welt, welche Anfang März Ihre Schiffe langsam wieder Flott machen. Nach ausgiebigen Rundgang durch und um den Hafen kommen auch wir zu dem Schluss, wenn wir noch einmal in dieser Ecke der Welt überwintern, dann hier. Besonders angenehm ist zu vermerken, das die Duschräume hier im Winter geheizt sind. Waschmaschine und Trockner sind auch vorhanden. Auch bietet die Altstadt, die sich rund um den Hafen erstreckt ein netteres Ambiente als die Hochhäuser rund um Port Olympico. Die Restaurants am Platze sind weitaus günstiger und das gilt auch für die Einkaufsmöglichkeiten. Das Nationalmuseum von Katalonien befindet sich direkt am Hafen.

Nach einigen Tagen geht es dann weiter nach Torredembarra. Mit wenig Wind aus SW als genau daher wo wir hinwollen, freuen wir uns mal wieder über das Funktionieren des Motors. Nach 7 Stunden Fahrt, laufen wir dann völlig unspektakulär in Torredembarra ein. Hier wollen wir uns mit einigen Freunden, die wir in Port Napoleon im letzten Jahr kennen gelernt haben treffen.

zum Vergrößern auf die Fotos klicken:

So sieht man aus, wenn man Anfang März im Mittelmeer segelt
Erholen und arbeiten in Torredembarra
Seltsame Meeresbewohner  

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Copyright © Regina Behrens und Michael Krause
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